JÜRGEN HENKEL . 31 Juli 2017 . 0 comments

About chicsimpleliving

Jeder kann partizipieren! Gute Blogs schreiben ist eine Kunst – aber eine Kunstform die man erlernen kann. Einfach anfangen zu schreiben über Themen die passen. Wir sollten uns nicht immer zu ernst nehmen und die schönen Alltäglichkeiten miteinander teilen.

Ganz offen gesagt habe ich noch nie einen Blog geschrieben. Schade eigentlich, bemerke ich doch bereits bei meiner ersten Themensammlung, dass es viele Dinge gibt, welche mich interessieren und ich durch das Recherchieren extrem viel Input bekomme. Diesen zu verarbeiten und online über das chicsimpleliving Journal zu teilen wird hoffentlich wiederum zu spannende Diskussionen mit unterschiedlichen Menschen führen. Darauf freue ich mich.

Zur Etikette im Journal

Welche Themen gibt es?

Chic und simpel zu leben oder kurz chicsimpleliving kann viele Themen mit und ohne Tiefgang beinhalten. Auf keinen Fall soll es begrenzt sein auf Produkte, welche wir in unserem Online-Shop führen. Im Gegenteil - alle Themen von Abendbrot bis Zimmerpflanze sind willkommen. Die Freude im Alltag mit simplen Dingen zu teilen ist die Idee.

Ob sozialkritisch, humorvoll, intellektuell oder heiter und informativ. Es gibt viele Möglichkeiten lebenswerte Dinge mitzuteilen, welche chic und simpel sind. Ein Motorbootrennen oder eine Kaviar –Champagnertour würde ich persönlich nicht verdammen, aber sie sind für mich keine erstrebenswerten Ziele über welche ich in diesem Blog lesen möchte. Auch zu politisch brisanten Themen, Fußball oder tagesaktuelle Dinge äußere ich mich lieber bei Facebook oder Twitter.

Vielmehr sind es die kleinen Dinge mit schönen Fotos, welche man sprachlich gut verpackt einem breiteren Publikum recherchiert darbieten möchte. Wir sollten uns in der Themenwahl nicht beschränken, die Neugierde bestimmt den Inhalt im Journal chicsimpleliving.

Welche Sprache?

Hoffentlich wird es viele verschiedene Leute animieren, unsere Inhalte zu teilen und auch bei uns in ihrer jeweiligen Sprache zu schreiben. Sicherlich gibt es immer mehr technische Möglichkeiten, diese Barrieren zu verkleinern oder ganz zu eliminieren. Ich habe viele Blogs und news-feeds auf englisch abonniert. Dies bringt natürlich einiges an interessanten neuen Trends und Informationen. Man kann den Link weitergeben, auf Deutsch kommentieren und / oder mit eigenen Gedanken versehen. Auf jeden Fall muss jedes Mal die Quelle genannt werden.

Du oder Sie?

Das soll jeder selber entscheiden. Ich denke, das kommt aus dem Gefühl heraus. Es gibt Themen, wie Third Wave Coffee, welche sehr "jung" sind und automatisch ein "Du" in den Text zaubern. Andere, wie Architektur und Möbel sind oft sehr seriös und man hat den Leser mit "Sie" angesprochen, ohne es zu merken. Eigentlich ist es egal, aber letztens habe ich einen Text über Grüntee begonnen und habe gemerkt, dass ich den potentiellen Leser unbewusst gesiezt habe. Das könnte ein Grund sein, den Text neu zu schreiben oder gerade deshalb ihn so zu lassen wie er ist.

Nun sollte ich mich kurz vorstellen.

Wir leben mit unserer Familie als Deutsche seit 1998 in Luzern in der Schweiz. Die Kinder sind in 2000 und 2004 geboren. Unser Hund ist ein Mischling mit unbekannten Genen, auf jeden Fall hat Joy Golden Retriever und Border Collie Blut. Ich bin am liebsten pro Tag zwei Stunden mit Joy in der Natur unterwegs. Es ist wunderschön rund um Luzern.

Mich interessieren viele Dinge, wie man durch meinen Beruf erkennen kann: Kaffee, Tee, Wein und traditionelle Gerichte aus allen Ecken der Welt begeistern mich. Gerne bin ich auf Reisen unterwegs. Camping versuche ich zu vermeiden, auch bin ich kein Bastler oder Heimwerker. Inneneinrichtung, Möbel und Lampendesign zeichnet sich für mich aus, wenn es einfach ist. Bei der Einrichtung mag ich keine Schnörkel, kein Verständnis habe ich für Dekorationen – Hängerchen und Stellerchen haben schon mal die Chance in den Müll zu fliegen, sie stören mich. Nun ja, Zimmerpflanzen finde ich auch nicht so toll. Wenn dann eine schöne Blume oder einen Strauß ohne Grünzeug...

Geboren wurde ich 1965 in Korbach in der Mitte von Deutschland. Unsere Familie führt dort in der vierten Generation einen Einzelhandel mit Haushaltwaren, Porzellan, früher auch Klein- und Gartenmöbel etc. Von klein auf durfte ich mit auf Messen und war überall dabei - wenn es sich denn einrichten ließ. Auch bei Tisch war natürlich das Hauptthema unser "Geschäft" und alles Drumherum wie Lieferanten, Aufträge, Lager, Kunden und auch wichtige Entscheidungen in der Stadt oder beim Einkaufsverband oder anderen Gremien. Nicht verwunderlich, dass auch ich ein richtiger "Kaufmann" werden wollte. Eine gute Ausbildungsstelle fand ich in Bielefeld und die Lehre zum Kaufmann hat mir viel Spaß gemacht.

Der nächste große Schritt war zu einer damals noch unbekannten skandinavischen Marke, welche mich faszinierte: Ich habe 18 Jahre in verschiedenen Positionen für Bodum gearbeitet. Eine tolle Zeit, in welcher es einem guten Team gelang, moderne Haushaltwaren und vor allem die manuelle Zubereitung von Kaffee und Tee einem breiten Publikum bekannt zu machen. Von den ersten Schritten als junger Mann, wo ich die Bistro und Chambord French Press, die Santos Kaffeemaschine oder auch die Assam Teekanne in Geschäften und auf Messen vorführte und verkaufte, über die vielen Reisen als Exportleiter bis zur General Management Position verging die Zeit rasend schnell. Von marginaler Markenbekanntheit bis zur Weltmarke mit Fernsehwerbung war es ein abenteuerlicher Weg.

In 2006 wechselte ich als Einkaufsleiter zu Karstadt. Es war nach verschiedenen schweren Jahren dort ein Aufbruch zu spüren. Neue Manager mit großer Reputation, Aura, einem hohem Leistungsausweis und dem Zugang zu Kapital versprachen eine tolle Zukunft für das darbende Warenhaus. Für mich war es eine Zeit mit einer extrem hohen Intensität. Einblicke in das Konzernleben und verschiedenste Branchen als großer Kunde waren außerordentlich lehrreich. Die hochtrabenden Pläne hielten der Praxis nicht stand und ich wollte auch privat gerne wieder zurück zu meiner Familie in die Schweiz.

Es bot sich die Möglichkeit für die deSede Group, welche von Capvis übernommen war, als Verkaufsleiter der  Möbelmarken deSede, FSM und Machalke zuständig zu sein. Eine sehr schöne Branche aufgeteilt in das Geschäft mit dem Möbelhandel und den Herausforderungen des Objektgeschäfts.

Diese internationale Tätigkeit hat mich auch wiederum durch die Welt von Asien bis Amerika geführt. Sehr stark hat mich die handwerkliche Möbelfertigung im deSede Werk in Klingnau fasziniert. Tolle Handwerker verarbeiten hochwertige Materialien als Näherinnern, Polsterer und in anderen Bereichen. In der Zwischenzeit habe ich viele Möbelwerke besucht und das lokale Handwerk ist immer wieder ein Erlebnis. Auch die Glaswerke und Porzellanwerke in Asien sind interessant, aber der Geruch nach Leder und die Arbeit bei de Sede waren für mich sehr beeindruckend. Selektion ist das Zauberwort und in Kombination mit der Detaillierung entsteht hohe Qualität.

Am 14. Juli 2010 haben wir unsere eigene Firma gegründet. Viele Freundschaften und Netzwerke zu Designern, Produzenten, Kunden sind in den Jahren vorher entstanden. Wir fungieren heute als Basis Plattform für Logistik, Marketing und Vertrieb um gute Produkte von Designern oder kleinen Labels im Europäischen Markt zu verkaufen.

Die Geschichte von der Carl Henkel GmbH können Sie unter folgenden links erfahren: Unsere Plattform zum Handel: www.carlhenkel.com oder unser online Shop mit Journal / Blog: www.chicsimpleliving.com

Das war jetzt mein erster Blogeintrag. Die Vorstellung meiner Person ist mir relativ schwer gefallen, wer schreibt schon gern über sich. Nun hoffe ich, das die nächsten Themen über Kaffee, Tee, Unterwegs sein, Lampen, Möbel, also alles was chic simple living ausmachen mir etwas leichter von der Hand gehen. Vor allem auch, das es für Dich oder Sie mehr Spaß macht zu lesen...

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